Batati GmbH | MCR Machinery
Kundenbeispiel

Batati GmbH

Batati GmbH | MCR Machinery

„Dieses Gerät verfügt über keine Bürsten, wodurch das Produkt nicht nur besser intakt bleibt, sondern was die Lagerung betrifft, auch ein Vorteil besteht.“

Simon van der Veer – Batati GmbH

Batati GmbH | MCR Machinery

Die Aussichten für die neue Süßkartoffelernte in der Schweiz sind in diesem Jahr besonders positiv. „Mehrere Hitzewellen im vergangenen Sommer haben dem Wachstum unserer Süßkartoffeln gutgetan. Aus diesem Grund konnten wir bereits in der zweiten Septemberwoche auf einigen Parzellen mit der maschinellen Unkrautbekämpfung beginnen“, berichtet Simon van der Veer, der gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Christian Hurni die Schweizer Genossenschaft Batati GmbH leitet. Das Unternehmen widmet sich seit über 10 Jahren ausschließlich dem Anbau und Vertrieb von Süßkartoffeln und hat sich inzwischen zum Hauptlieferanten des inländischen Einzelhandels entwickelt.

Auch Hurni blickt voller Zuversicht auf die neue Saison: „Wir gehen vorerst davon aus, dass der Übergang von den gelagerten Süßkartoffeln zur neuen, frischen Ernte des Jahres 2025 reibungslos verlaufen wird. Das bedeutet, dass unsere Einzelhandelskunden 365 Tage im Jahr ohne Unterbrechung über einheimische Produkte verfügen können, was natürlich unser Ziel ist.“

 

Schnelles und effizientes Waschen von Süßkartoffeln

Seit 2020 verfügt Batati über eine moderne Sortier- und Verpackungsanlage in Fräschels im westlich gelegenen Kanton Freiburg, wo die Ernte von etwa zehn regionalen Erzeugern unter einem Dach verarbeitet wird. Seit gut 1,5 Jahren kommt hier eine spezielle Waschanlage für Süßkartoffeln zum Einsatz, die vom niederländischen Zulieferer MCR entwickelt wurde. Van der Veer: „Früher mussten wir notgedrungen eine einfache Bürstenwaschanlage verwenden, die eigentlich für Kürbisse entwickelt wurde, in Kombination mit einem kleinen Waschbunker. Angesichts eines stetig wachsenden Anbaovolumens war das eigentlich nicht mehr zu bewältigen.“

Aus diesem Grund machte sich das innovative Unternehmen auf die Suche nach möglichen Alternativen, was mangels einsatzbereiter Lösungen für Süßkartoffeln zunächst nicht einfach war, so das zweiköpfige Management weiter.„MCR schickte uns dann irgendwann eine E-Mail; zuvor kannten wir das Unternehmen eigentlich nicht. Nach einem ausführlichen Kennenlerntermin bei uns im Betrieb haben wir uns aus drei wesentlichen Gründen für eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen entschieden. Diese Maschine verfügt über keine Bürsten, wodurch das Produkt nicht nur besser intakt bleibt, sondern was die Lagerung betrifft, auch ein Vorteil entsteht. Zudem ist das Vorwaschbecken so groß, dass wir mehrere Kisten gleichzeitig vorwaschen können. Die Kombination mit dem ausgeklügelten Drehmechanismus sorgt dafür, dass auch hier die Produktqualität bestmöglich gewährleistet bleibt. Schließlich sorgt ein spezieller Filter dafür, dass alle überflüssigen Erde- und Sandpartikel aus dem gebrauchten Waschwasser abgeschieden werden. In der Vergangenheit mussten wir diese je nach Erdmenge manchmal sogar mehrmals von Hand aus dem Bunker schöpfen.“

Die Wahl fiel zunächst auf die Anlage ohne separate Trennanlage. Van der Veer: „Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass dies eine Fehleinschätzung war, da Erdklumpen, Steine und ganze Pflanzenstücke direkt in den Smartgrader gelangen. Aus diesem Grund wurde die Anlage nachträglich um einen verstellbaren Rollensatz erweitert, sodass kleine Wurzeln und Pflanzenstängel, aber auch Erdklumpen und Steinchen bereits vor dem eigentlichen Waschvorgang herausgefiltert werden können.“

 

Herausforderungen und zusätzliche Ergänzungen

Dennoch brachte die Inbetriebnahme der Wäscheleine noch einige weitere Herausforderungen mit sich. Hurni: „Die Bodenarten in der Schweiz variieren stark und sind keinesfalls mit dem leichten Sandboden in den Niederlanden vergleichbar. Zudem hatten wir während des nassen Herbstes im vergangenen Jahr viel Erde in unseren Kästen. Einige Pumpengehäuse waren dafür nicht ausgelegt. Auch die Qualität des Waschvorgangs war anfangs noch nicht ganz zufriedenstellend, weshalb wir auch hier leistungsstärkere Pumpen- und Rüttelmechanismen einbauen lassen mussten. Auch bei dieser Art von Problemen und der Lieferung unvorhergesehener Ersatzteile erwies sich MCR stets als guter, flexibler Partner.“

„Mittlerweile können wir feststellen, dass die gesamte Anlage zur Zufriedenheit funktioniert. Allerdings stellen wir fest, dass die Maschine bei Süßkartoffeln aus humusreichen Böden an ihre Grenzen stößt. Aus diesem Grund haben wir die Anlage selbst mit zusätzlichen Sprühdüsen ausgestattet, die das Produkt unter bestimmten Umständen mit frischem Wasser von den letzten Rückständen befreien. Im Übrigen haben wir die Anlage auch mit normalen Speisekartoffeln getestet, und auch hier funktioniert sie einwandfrei“, so Van der Veer.

 

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